Überprüfung von Pensionszusagen

Arbeitgeber können Ihren Mitarbeitern die Zahlung einer Altersrente zusagen und die damit entstehenden Kosten selbst übernehmen. Insbesondere bei (Gesellschafter) Geschäftsführern und Vorständen sind Pensionszusagen sehr verbreitet. Grade für diese Personengruppen sind sie für eine Absicherung des Lebensstandarts auch erforderlich, da in der Regel nur ein geringer oder gar kein gesetzlicher Rentenanspruch besteht.

Schon bei Erteilung einer Pensionszusage werden häufig Fehler gemacht, die zum Verlust einer sichergeglaubten Rente führen. Dabei geht es zum Beispiel um fehlende oder fehlerhafte Gesellschafterbeschlüsse oder eine unklare Formulierung. Für das Unetrnehmen können sich steuerliche Nachteile ergeben, wenn die Finanzverwaltung eine erteilte Pensionszusage nicht anerkennt.

Schließlich können Versorgungsanwartschaften auch im extrem Fall einer Insolvenz für den Berechtigten verloren gehen, weil wichtige Vorgaben des privatrechtlichen Insolvenzschutzes nicht beachtet wurden. Dies gilt etwa, wenn die Verpfändung einer abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung dem Versicherer nicht angezeigt wurde und daher unwirksam ist.

Grade in diesem existenziell wichtigen Fall sollten Unternehmen und Berechtigte daher keine Fehler machen. Lassen Sie

- sich bei der Erteilung einer Pensionszusage fachkundig beraten,
- die Pensionszusage regemläßig anhand der neuesten Rechtsprechung überprüfen und
- insbesondere den privatrechtlichen Insolvenzschutz sicher stellen.